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Lagebild

Aggregierte, anonymisierte Übersicht über Mail-, Web-, DNS-, Zertifikats- und ASN-Daten aller gescannten .at-Domains.

 
630Anzahl der Domains
595Davon im letzten Quartal erreichbar
93.92%Erreichbarkeit seit 21.6.2026
 

DNS-Lagebild

Überblick über DNS-Basisrecords, Nameserver-Redundanz und DNSSEC.

1. DNS-Zustand

Ordnet jede Domain nach dem stärksten gefundenen DNS-Basisrecord ein. A/AAAA ist dabei das klarste Signal für eine direkt auflösbare Domain.

630Domains
A/AAAA gefundenDie Domain zeigt direkt auf IPv4- oder IPv6-Adressen und ist technisch auflösbar.
60897%
NS gefundenEs gibt zuständige Nameserver, aber keinen direkt gefundenen Adressrecord.
71%
SOA gefundenEs wurden Verwaltungsdaten der DNS-Zone gefunden, aber keine stärkeren Nutzsignale.
00%
Kein DNSIn der letzten Messung wurden keine verwertbaren DNS-Signale gefunden.
152%
2. DNSSEC

Bewertet, ob DNSSEC vollständig sichtbar ist. Dafür werden DS- und DNSKEY-Signale gemeinsam betrachtet.

AktivDS und DNSKEY wurden gefunden; die Vertrauenskette ist erkennbar.
498%
UnvollständigNur eines der beiden Signale wurde gefunden; die Kette wirkt nicht vollständig.
41%
Nicht gefundenEs wurden keine DNSSEC-Signale in der Messung erkannt.
57792%
3. Nameserver-Redundanz

Zeigt die Nameserver-Redundanz pro Domain. Mehrere Nameserver erhöhen die Chance, dass DNS auch bei einzelnen Ausfällen erreichbar bleibt.

0 NS
15
2%
1 NS
0
0%
2 NS
257
41%
3 NS
172
27%
4+ NS
186
30%

0 NS: Keine Nameserver gefunden; die DNS-Auflösung ist damit besonders fragil.

1 NS: Nur ein Nameserver gefunden; es gibt kaum Ausweichmöglichkeit.

2 NS: Zwei Nameserver gefunden; einfache Redundanz ist vorhanden.

3 NS: Drei Nameserver gefunden; die DNS-Basis ist robuster aufgestellt.

4+ NS: Vier oder mehr Nameserver gefunden; die stärkste Redundanzklasse in dieser Ansicht.

4. Top Nameserver-Provider

Die fünf häufigsten Nameserver-Provider zeigen, wo sich DNS-Betrieb in der betrachteten Menge konzentriert.

1.
a1.net12%
226
2.
cloudflare.com6%
116
3.
univie.ac.at3%
61
4.
akam.net3%
54
5.
nameservice.at2%
44
 

Mail-Lagebild

595 von 615 Domains haben MX-Records gesetzt.

1. MX-Records

Zeigt, bei wie vielen Domains ein Mail-Exchanger im DNS gefunden wurde. Das ist ein Hinweis darauf, ob die Domain E-Mail empfangen kann oder dafür vorbereitet ist.

615Domains
MX gesetztDie Domain veröffentlicht mindestens einen Mail-Exchanger.
59597%
Kein MXFür die Domain wurde kein eigener Mail-Exchanger gefunden.
203%
2. Mail-Schutzmechanismen

Bewertet SPF und DMARC aus DNS-TXT-Records. Gut steht für wirksam einschränkende oder durchsetzende Regeln, Schwach markiert zu offene Einstellungen.

98,7%
SPFLegt fest, welche Server E-Mails senden dürfen. Schwach bei +all.
Gut587 (99%)
Schwach0 (0%)
Fehlt8 (1%)
85,7%
DMARCDefiniert den Umgang mit verdächtigen E-Mails. Schwach bei p=none.
Gut287 (48%)
Schwach223 (37%)
Fehlt85 (14%)
3. Top MX-Provider

Die häufigsten MX-Provider zeigen, bei welchen Mail-Infrastrukturen sich die beobachteten Domains bündeln.

1.
outlook.com25%
257
2.
google.com12%
129
3.
pphosted.com7%
72
4.
iphmx.com4%
40
5.
hornetsecurity.com4%
40
 

Web-Lagebild

595 von 630 Domains waren in der letzten Messung über HTTP oder HTTPS erreichbar.

1. Web-Zustand

Ordnet jede Domain in eine handlungsorientierte Zustandsklasse ein. Die Einordnung kombiniert Erreichbarkeit, Weiterleitungen und grundlegende Sicherheitsmerkmale.

630Domains
StabilAntwortet stabil, erzwingt verschlüsselte Nutzung und erreicht ein solides Sicherheitsniveau.
51081%
ErrorServerfehler oder Weiterleitungsschleifen verhindern eine saubere Bewertung.
376%
ExternLeitet auf einen anderen Hostnamen weiter und verlässt damit den erwarteten Webauftritt.
488%
Keine AntwortIn der letzten Messung kam keine verwertbare Web-Antwort zurück.
356%
2. HTTPS-Durchsetzung

Zeigt, ob Webauftritte verschlüsselte Nutzung über HTTPS erzwingen oder riskante HTTP-Pfade offenlassen.

HTTPS erzwungenHTTPS ist erreichbar und HTTP leitet sauber weiter oder ist nicht offen.
49679%
HTTPS ohne ZwangHTTPS funktioniert, aber unverschlüsseltes HTTP liefert weiterhin Inhalte.
61%
Nur HTTPDer Webdienst antwortet nur unverschlüsselt.
9315%
DowngradeHTTPS leitet per Downgrade zurück auf HTTP oder endet unverschlüsselt.
00%
Kein WebEs wurde kein erreichbarer Web-Endpunkt gemessen.
356%
3. Sicherheits-Header und Cookies

Zeigt je Schutzmechanismus, bei wie vielen Domains er zumindest umgesetzt ist. Der Ring zählt Gut und Schwach zusammen; die Detailzeile zeigt die Qualitätsstufen.

61,6%
HSTSHSTS schützt gegen Downgrade-Angriffe, wenn max-age und includeSubDomains ausreichend stark sind.
Gut303 (48%)
Schwach85 (13%)
Fehlt242 (38%)
38,4%
CSPCSP reduziert XSS- und Einbettungsrisiken, wenn zentrale Direktiven sinnvoll gesetzt sind.
Gut85 (13%)
Schwach157 (25%)
Fehlt388 (62%)
55,4%
FramingFraming-Schutz verhindert Clickjacking über frame-ancestors oder X-Frame-Options.
Gut339 (54%)
Schwach10 (2%)
Fehlt281 (45%)
60,3%
MIMEBewertet X-Content-Type-Options: nosniff gegen riskantes MIME-Sniffing.
Gut360 (57%)
Schwach20 (3%)
Fehlt250 (40%)
33,3%
ReferrerReferrer-Policy begrenzt, welche Herkunftsinformationen an fremde Ziele weitergegeben werden.
Gut145 (23%)
Schwach65 (10%)
Fehlt420 (67%)
14,6%
BerechtigungenBerechtigungen schränken Browser-Funktionen wie Kamera, Mikrofon oder Standort ein.
Gut68 (11%)
Schwach24 (4%)
Fehlt538 (85%)
4. HSTS max-age Verteilung

Zeigt, wie lange Browser eine Domain nach gesetztem HSTS nur noch verschlüsselt aufrufen sollen. Ein höheres max-age macht den Schutz beständiger.

>= 1 JahrLangfristiger Schutz; Browser merken sich die HTTPS-Pflicht mindestens ein Jahr.
29547%
>= 6 MonateSolider Schutzzeitraum mit mindestens sechs Monaten Gültigkeit.
538%
>= 3 MonateMittlerer Schutzzeitraum; der Effekt läuft vergleichsweise früher aus.
30%
< 1 TagKürzer als ein Tag; kaum wirksamer HSTS-Schutz.
91%
< 7 TageKürzer als eine Woche; der Schutz ist nur sehr kurzlebig.
71%
Nicht gesetztKein Strict-Transport-Security Header gesetzt.
26342%
5. Antwortzeiten

Verteilung der gemessenen Antwortzeiten erreichbarer Webdienste. Langsame oder fehlende Antworten können auf Last, Routingprobleme oder instabile Dienste hinweisen.

< 0,5s
34
5%
0,5-1,5s
85
13%
1,5-3s
269
43%
> 3s
242
38%
Keine
0
0%

< 0,5s: Schnelle Webantworten unter 500 Millisekunden.

0,5-1,5s: Normale Antwortzeiten zwischen 500 und 1500 Millisekunden.

1,5-3s: Langsame, aber noch verwertbare Antworten.

> 3s: Sehr langsame Antworten über drei Sekunden.

Keine: Keine Antwortzeit, weil kein Web-Endpunkt geantwortet hat.

 

Zertifikats-Lagebild

546 Domains haben ein zuletzt gemessenes TLS-Zertifikat.

1. Zertifikats-Zustand

Verteilung nach verbleibender Gültigkeit der zuletzt gemessenen Zertifikate. Kurze Restlaufzeiten sind betriebliche Risiken, weil sie schnell zu Browserwarnungen oder Ausfällen führen können.

Abgelaufen
1
0%
< 7 Tage
1
0%
< 30 Tage
26
5%
< 90 Tage
307
56%
>= 90 Tage
211
39%

Abgelaufen: Das Zertifikat ist bereits abgelaufen.

< 7 Tage: Das Zertifikat läuft innerhalb der nächsten sieben Tage ab.

< 30 Tage: Das Zertifikat läuft innerhalb der nächsten 30 Tage ab.

< 90 Tage: Das Zertifikat läuft innerhalb der nächsten 90 Tage ab.

>= 90 Tage: Das Zertifikat ist noch mindestens 90 Tage gültig.

2. TLS-Versionen

Zeigt, welche TLS-Versionen in der letzten Messung akzeptiert wurden. Mehrfachzählung ist möglich, weil ein Dienst mehrere Versionen parallel anbieten kann.

TLS 1.3Aktuelle Version mit modernem Sicherheitsniveau.
50648%
TLS 1.2Breit unterstützte, weiterhin solide Version.
54452%
TLS 1.1Veraltete Version, die nur noch aus Kompatibilitätsgründen vorkommen sollte.
00%
TLS 1.0Stark veraltete Version mit deutlich erhöhtem Risiko.
00%
3. Top Issuer

Die häufigsten Zertifikatsaussteller zeigen, welche CAs in der betrachteten Menge besonders oft genutzt werden.

1.
R1211%
61
2.
R1311%
58
3.
GEANT TLS RSA 17%
39
4.
Sectigo Public Server Authentication CA DV R365%
29
5.
RapidSSL TLS RSA CA G15%
28